Tiefe sensorische Verarbeitung ist mit längeren Entscheidungszeiten verbunden. Das kann manchmal ein Vorteil sein. Es kann aber auch zu unnötig tiefem Durchdenken vieler Details führen. Hier sind einige Tipps, um deine Entscheidungsfindung mit Leichtigkeit zu vereinfachen. Wähle die aus, die zu dir passen – manche sind vielleicht nicht dein Stil, und das ist völlig okay.
Klarheit schaffen
Aufteilen: Wenn es sich anfühlt, als gäbe es zu viel, worauf du gleichzeitig achten musst, teile große Entscheidungen in mehrere kleinere auf. So kannst du
Eine Wahl nach der anderen treffen: Wenn du dich auf einen Schritt nach dem anderen konzentrierst, wirst du bald ein Gefühl von Fortschritt und Klarheit bekommen, während du auf die nächsten Schritte blickst.
Priorisieren: Erkenne, was dir am wichtigsten ist. Lass dich davon leiten. Du kannst eine klare, nummerierte Liste schreiben, um dir deine nächsten Schritte zu veranschaulichen.
Mit Zweifeln umgehen
Nachdem du die Dinge mental geordnet hast, kann es aufgrund von Zweifeln trotzdem schwierig sein, voranzukommen. Hier sind einige Wege, wie du besser mit Zweifeln bei Entscheidungen umgehen kannst:
Pro und Contra: Schreibe die positiven und negativen Aspekte in eine zweispaltige Tabelle. Du kannst wichtigere Punkte gewichten (z.B. diese Zeile zählt doppelt). Es auf Papier oder am Bildschirm zu sehen hilft, besonders wenn du ein starkes visuelles Gedächtnis hast.
Ergebnisse visualisieren: Entspanne deinen Blick oder schließe die Augen, wenn es sich gut anfühlt. Schreibe auf, wie jedes Ergebnis aussehen würde. Welches wirkt und fühlt sich harmonischer an?
Vertraute Person um Rat fragen: Manchmal kann die Perspektive eines Familienmitglieds, vertrauten Freundes oder Kollegen dir helfen, Distanz zu dem zu gewinnen, womit du dich beschäftigst, und deine Sichtweise zu erweitern.
Zeitliche Grenzen: Wenn du dazu neigst, dich im Grübeln zu verlieren, kannst du dir für jede Entscheidung eine innere Deadline setzen. Wenn du sie nicht einhältst, sei nicht hart zu dir und übe weiter.
Hier sind noch ein paar allgemeine stärkende Strategien für Entscheidungen:
Optionen begrenzen: Wo möglich, reduziere die Anzahl der Wahlmöglichkeiten auf ein überschaubares Maß.
Achtsame Pausen: Mache Pausen während der Entscheidungsfindung, um dich zu sammeln und neu zu fokussieren. Du kannst die Länge dieser Pausen an die Situation und deine persönlichen Bedürfnisse anpassen.
Vertraue deiner Intuition: Oft ist unsere erste Intuition mit unseren wahren Vorlieben im Einklang. Nimm dieses anfängliche Gefühl wahr und komm darauf zurück, nachdem du Logik für deine Entscheidung genutzt hast. Prüfe, ob die finale Entscheidung mit deinem ersten Gefühl übereinstimmt. Falls nicht, versuche herauszufinden warum, bevor du weitermachst.
Fühle es: Verbinde dich mit deinen Gefühlen, wenn du dich für X oder Y entscheidest. Um es dir leichter zu machen, kannst du zwei Bereiche abgrenzen, einen für jede mögliche Entscheidung, und in jeden als Raum hineintreten, der die neue Realität durch die Entscheidung repräsentiert. Bemerke: Wenn du an diese Wahl denkst, fühlst du dich leichter oder schwerer? Wie fühlst du dich in diesem neuen Raum?
Hilfreiche Gedanken:
Die meisten Entscheidungen sind nicht in Stein gemeißelt: Gib dir das Recht, ab und zu einen Fehler zu machen – das tut jeder Mensch!
Du hast die Kontrolle: Nimm deine Fähigkeit zu wählen an, auch wenn es bedeutet, sich zu entscheiden, jetzt noch nicht zu entscheiden.
In jeder Entscheidung liegt Wachstum. Jede Wahl, die du triffst, ist ein Schritt auf deinem Weg und eine Gelegenheit zu lernen und zu wachsen.