Erkenne die Schleife, bevor sie Dich einfängt
Lerne zu erkennen, welche Art von Grübel-Schleife gerade läuft, und nutze genau den Stopper, der dazu passt.
Markus Fordemann
Guide
Kein Zeitdruck. Lerne, wann es Dir passt.

Über diese Vertiefung
Was Du lernen wirst
1Erkenne die Gedankenschleife, bevor sie Dich einfängt7 Einheiten
Lerne zu erkennen, welche Art von Grübeln gerade läuft, und nutze genau den Stopper, der dazu passt.
- Warum Dein Kopf um 23 Uhr alles noch einmal abspieltKostenlose Vorschau6m
- Welche Form hat Deine Schleife gerade?7m
- Eine Schleife über ein vergangenes Gespräch unterbrechen7m
- Eine Zukunfts-Gedankenschleife unterbrechen7m
- Eine Endlosschleife der Entscheidungslähmung unterbrechen7m
- Welcher Unterbrecher hat bei Dir wirklich funktioniert6m
- Den Stopp-Satz an einen Moment hängen, den Du sowieso schon hast6m
Kostenlose Vorschau
Lies eine Beispiel-Einheit, um zu sehen, ob diese Vertiefung das Richtige für Dich ist.
Warum Dein Kopf um 23 Uhr alles noch einmal abspielt
Es ist 23:14 Uhr. Der Raum ist dunkel. Dein Handy liegt mit dem Display nach unten. Und der Satz aus dem Meeting heute Morgen, der eine, bei dem Du eine halbe Sekunde zu lang gezögert hast, bevor Du geantwortet hast, spielt sich wieder ab. Du drehst Dich um. Er spielt wieder. Du versuchst, an morgen zu denken. Er spielt wieder, nur lauter.
Falls Du Dich schon mal gefragt hast, warum angestrengtes Nachdenken das nicht stoppt: Du machst nichts falsch. Dieses feine Wahrnehmen, das Dir tagsüber hilft, einen Raum zu lesen, einen Tonwechsel mitzubekommen oder zu spüren, was jemand wirklich gemeint hat, ist um 23 Uhr immer noch an. Tagsüber hat es Material: Menschen, Geräusche, kleine Entscheidungen. Nachts, wenn diese Eindrücke weg sind, wendet es sich nach innen und kaut auf dem, was übrig ist.
Wir nennen das eine Schleife. Kein Fehler. Kein Zeichen, dass etwas mit Dir nicht stimmt. Ein Muster, das Dein Kopf fährt, wenn er mehr Rechenleistung hat als Material. Dieser Kurs gibt Dir einen kleinen Rahmen, um damit zu arbeiten: Catch / Name / Cut. Du fängst (Catch) die Schleife ein, also Du bemerkst, dass sie läuft. Du benennst (Name), welche der drei Formen es ist. Dann schneidest Du sie ab (Cut), mit dem einen Unterbrecher, der zu dieser Form passt, statt mit einem allgemeinen Beruhigungstrick, der nicht greift.
Probier es jetzt gleich, während Du liest: Denk an einen Gedanken, der in den letzten ein bis zwei Tagen immer wieder gekreist ist. Vielleicht ein Gespräch. Vielleicht eine Sorge wegen nächster Woche. Sobald Du ihn hast, sag leise, laut oder in Gedanken: „Die Schleife läuft." Mehr nicht. Du löst sie nicht. Du markierst sie.
Dieser Satz ist die Technik, die diese Lektion Dir beibringt. Die Schleife läuft. Klingt klein. Was er macht: Er unterbricht das Zweite, das normalerweise passiert, nachdem Du merkst, dass Du festhängst, nämlich die Scham darüber, festzuhängen. Die meisten feinfühligen Menschen spielen nicht nur den Satz wieder ab. Sie spielen den Satz ab und denken dann warum hänge ich da immer noch dran, was stimmt nicht mit mir, normale Menschen schlafen jetzt. Der Satz „Die Schleife läuft" behandelt das Bemerken als Information, nicht als Urteil. Das ist der Catch-Schritt im Rahmen, und das Einzige, was Du aus dieser Lektion mitnehmen musst.
Beobachte, wie der Satz bei Dir angekommen ist. Manche spüren ein kleines Absinken in der Brust, als würde ein Licht angehen. Andere spüren noch nichts. Beides ergibt Sinn. Es muss heute Nacht nicht funktionieren, damit es zählt.
Als Nächstes, in Welche Form hat Deine Schleife gerade, lernst Du den 20-Sekunden-Check, der Dir sagt, ob die Schleife um die Vergangenheit, die Zukunft oder eine Entscheidung kreist, die Du nicht abschließen kannst.
Wer diese Vertiefung erstellt hat
Markus Fordemann
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7 Einheiten
Erstellt für hochsensible Menschen
Diese Vertiefung enthält
- 7 Einheiten in 1 Kapiteln
- 46 Minuten Inhalt
- ✓Lebenslanger Zugang
- ✓Lerne in Deinem eigenen Tempo